Re-Start

Lange war diese Seite nun auf Eis und viel zu viel hat sich in der Zwischenzeit getan. Wie heißt es im Untertitel zu unserer Seite… Lebenswirklichkeit…

Die schaut nun bereits seit mehr als einem Jahr so aus, dass es unsere Familie im ursprünglichen Sinn und Gedanken nicht mehr gibt… Also ein Neubeginn. Entweder selbst gewünscht oder, für die andere Partei, verordnet.

Aber absolut kein Grund, nun den Kopf in den Sand zu stecken! Das Motto heißt ab sofort: Jetzt erst recht!

Ich habe in den letzten anderthalb Jahren persönlich so extrem viel gelernt, bin in kurzer Zeit durch eine harte, aber auch ermutigende Schule gegangen. Wurde durch meinen Glauben so unendlich auferbaut. Und habe Menschen in mein Leben gestellt bekommen, an denen ich lernen, wachsen und mich entwickeln durfte!

Mir geht es gut! Und unseren Kindern geht es den Umständen entsprechend glücklicherweise ebenfalls relativ gut. Das wollen wir auch künftig so hinbekommen.

In loser Reihenfolge werde ich meine Geschichte hier erzählen, denn ich wurde schon mehrfach gefragt, ob bzw. warum ich nicht darüber schreibe. Und vielleicht kann ich anderen ja damit helfen…

Update: Wieder online

Wir sind wieder online!

Nach etwa sechs Wochen des Wartens, Hoffens und Bangens hat es gestern tatsächlich mit allen Konfigurationen geklappt und wir können wieder surfen und telefonieren. Leider haben wir bisher nur Übergangsnummern.

Ebenso leider haben wir einen falschen Router erhalten, d.h. ich habe nur das Nötigste eingerichtet. Aber Kontaktseitig sollte nun alles soweit im Lot sein.

Weiterhin habe ich heute erfreuliche Nachricht von 1&1 erhalten. Sie werden angesichts unserer Situation nun doch gnädig sein und uns keine Kosten für die Rufnummernmitnahme in Rechnung stellen. Das ist zumindest ein erster Ansatz von Fairness.

UPDATE:
Wir haben mittlerweile unsere Fritzbox und auch unsere bekannte Haupt-Rufnummer wieder! Endlich „normale“ Verhältnisse :o)

2. UPDATE: Unerreichbar

Liebe Interessierte,

nachdem 1&1 sich entschieden hat, uns unangekündigt ab dem 4.9.2015 nachmittags nicht mehr mit Telefon und Internet zu versorgen, sind wir äußerst schlecht erreichbar. Unsere Mobildatenkontingente sind zwischenzeitlich auch aufgebraucht und der Neuanschluss bei einem Alternativ-Anbieter wird auch noch mindestens zwei Wochen dauern. Bis dahin habt bitte Geduld, wenn Ihr uns kontaktieren wollt… Am besten geht’s aktuell noch per Mail.

UPDATE:
1&1 hat uns zum 24.9. aus dem Vertrag entlassen, zickt aber nach wie vor rum, wenn es um den Transfer der Rufnummern u.ä. zu unserem neuen Anbieter geht. Die Prozesse bei 1&1 sind unbeschreiblich schlecht und ich kann aus persönlicher Erfahrung nur dazu raten sich genau zu überlegen, ob man Kunde dort werden oder bleiben will.

2. UPDATE:
Neuesten Infos zufolge schaltet uns die Telekom nun am 4.11.2015 an. D.h. bis dahin hatten wir dank 1&1 acht Wochen lang kein Internet und Telefon. Jetzt hoffen wir mal das Beste, denn wir werden zunächst mit anderen Nummern geschaltet und bekommen erst nachträglich unsere bisherigen wieder. Birgt also weiteres Konfliktpotenzial, auch wieder dank 1&1.

Viele Grüße,
Familie Schories.

Test eurocamp

Dieses Jahr sind wir zum dritten Mal mit eurocamp in den Urlaub gefahren. Wir sind ja keine klassischen Camper, etwas Komfort sollte schon sein…
Nach 2009 an der Adria und 2014 in Südfrankreich am Mittelmeer sind wir 2015 an den Gardasee, nach Peschiera, also ganz ans südliche Ende.

Schon im letzten Jahr war nicht alles so ideal für uns, was aber großteils an unserer fehlenden Campingerfahrung lag.
Diesmal waren wir aber gut vorbereitet und guter Dinge…

Dieser Bericht baut auf grundlegendes Wissen zu Mobilheimen auf Zeltplätzen auf. Sollte es dazu jedoch Fragen geben, bitte einfach über die Kommentierfunktion unten stellen.

eurocamp bietet seit letztem Jahr neue Mobilheime an: Avant und Aspect. Auf „unserem“ Campingplatz war nur Avant – die etwas bescheidenere Variante der beiden – verfügbar. Aber für uns bereits eine signifikante Steigerung im Vergleich zu den letzten beiden eurocamp-Buchungen.

Bei unserer Ankunft am Zeltplatz gingen wir dann zur eurocamp-Anmeldung. Dort waren wir 6 allerdings erst mal eine Zeit lang allein (an diesem Platz war das im übrigen so gut wie immer der Fall, wenn wir dort auftauchten), bis dann eine freundliche Mitarbeiterin erschien.

Nach ein paar Formalien wurden wir zur eng mit anderen Mobilheimen zusammenstehender Unterkunft geleitet. Ein Auto parkt hier nur mit viel Mühe und der Nachbar gegenüber kann sein Fahrzeug dann definitiv nicht mehr direkt am Haus abstellen.

Jetzt fingen für uns aber die Unannehmlichkeiten an:

  • Bett mit Doppeldecke, passen also die mitgebrachten Bezüge nicht. Austausch auf zwei Einzeldecken nicht möglich, Leihgebühr für Bezug: 25 EUR. Keine Kulanz… Wir verzichten drauf. Im letzten Jahr hatten wir ja schon gelernt, dass es im Doppelbett nur eine große Einzelmatratze gibt und hatten ein passendes Laken im Gepäck.
  • Die Klinke der Haustür fiel beim Schließen auseinander.
  • Das Fenster im Schlafzimmer lässt sich nicht schließen.
  • Zwei Terrassenstühle sind kaputt (ja, da gehen zwei pro Woche kaputt, Sie bekommen die nächsten neuen…).
  • Der Terrassentisch biegt sich in der Mitte durch (da fehlen ja Teile, mal sehen, ob wir das alles reparieren können…).
  • Es ist keine richtige Schöpfkelle für Suppe da.
  • Der Geschirrspüler funktioniert nicht.
  • Beim Kaffeebereiter ist das Glas oben gesprungen.

Und die Kommunikation ist fast immer nur auf Englisch möglich. Das sollte zwar grundsätzlich kein größeres Problem darstellen, angenehm ist es für deutsche Urlauber aber erst mal nicht.

Alle oben genannten Punkte haben wir sofort bzw. am zweiten Urlaubstag bei der eurocamp-Verwaltung am Zeltplatz berichtet. Und auch wenn wir bei diesen Anfangsproblemen erst mit deutlicher Verzögerung in Urlaubsstimmung gekommen sind muss man fairerweise sagen, dass alle einfachen Dinge umgehend behoben wurden.

Ärgerlich war, dass der Geschirrspüler über den ganzen Zeitraum weder in Gang gebracht noch ausgetauscht werden konnte. Der Chef-Hausmeister wusste nur über die gelieferte Qualität zu schimpfen (auf sehr angenehm-britische Art), hatte aber keine Möglichkeit, uns weiterzuhelfen. Insofern blieb es in den zwölf Tagen bei camping-typischer Handarbeit.

Jetzt bleibt abzuwarten, wie eurocamp darauf reagiert, dass ich den Geschirrspüler-Mangel berichte. Sollte das kulant gelöst werden, können wir uns im nächsten Jahr auch einen Urlaub im Aspect-Mobilheim vorstellen…

FAZIT: Nach anderthalb Tagen konnten wir unseren Urlaub voll genießen. Schade, dass der Einstieg nicht so problemlos geklappt hat, denn es wäre so einfach… Damit gibt es leider nur Note 2.

Test SONOS

Liebe Interessierte,

mit SONOS starte ich meine Reihe an Produkttests. Mittlerweile habe ich ja doch diverse Geräte im Haushalt. Doch zurück auf Anfang.

Mit unserem Hausbau im Jahr 2010/2011 war klar, wir wollen eine zentrale Musikanlage und perfekt synchronen Genuss in allen Räumen. Wir sind „normale“ Hörer, keine audiophilen Enthusiasten, denen Kabelquerschnitte nicht hoch genug sein können und CD-Qualität gar nicht den Begriff „Qualität“ verdient hat. Wir können sogar mit Internet-Streaming gut leben :o)

Lange war ich auf Revox fixiert, legte schon mal im Rohbau in fast alle Zimmerdecken-Ecken Kabel für Lautsprecher und führte sie an einem zentralen Ort zusammen. Doch die Investition im fünfstelligen Bereich allein für die Revox-Anlage ließ mich nach Alternativen suchen. Und so fand ich zu SONOS.

Ich begann mit einer connect:amp, die ich an ein verlegtes Kabelpaar mit Teufel-Lautsprechern als Endgeräten anschloss. Einrichtung mehr als easy. Und schon konnte es losgehen. War so einfach wie beworben.

Nächste Stufe: Noch eine connect:amp, um Multiroom auszuprobieren. Integration ins bestehende System war noch einfacher. Und tatsächlich perfekt synchron. Also stattete ich mich nach und nach mit insgesamt 6 connect:amp, einer Play3, zwei Play1 (im Bad als Ersatz für die grottenschlechten Bose-Lautsprecher), einem SUB und zuletzt einer Playbar aus. Zu letzterer komme ich gleich noch.

Auf verschiedenen Android-Geräten (inkl. Tablets) sowie Windows Rechnern läuft die „Fernbedienung“. Das klappt im großen und ganzen gut, allerdings gibt es hier doch ein paar nervende Elemente.
Zum einen kennt der Equalizer nur Bässe und Höhen (+ Loudness-Schalter), damit bekommt man wirklich nur das Nötigste geregelt. Viel schlimmer ist das umständlichste Durchhangeln bis zu diesen Einstellungen, zumindest auf Smartphones.

Auch die Pflege von Playlisten ist bei der Smartphone-App sehr unbefriedigend. In Summe hat sich die Bedienung über die letzten Software-Versionen durchaus verbessert, allerdings gibt es trotzdem noch viel Potential an vielen Stellen.

Kommen wir zur Playbar: Im Vorgriff auf einen neu anzuschaffenden Fernseher besorgte ich mir das Wunderding. Beim ersten Anschließen ans Stromnetz aber sofort nervige, hohe Pieptöne. Also wandte ich mich umgehend an den Sonos-Support. Innerhalb von 24 Stunden kam per Mail ein Lösungsvorschlag (so etwas wie ein Hard-Reset), der half. Sonst hätten sie das Gerät direkt ausgetauscht. Der Service funktioniert also auch tadellos.

Mit einem Android-Gerät (LG G3) hatte ich zuletzt größere Probleme mit der Sonos-App. Nach vielen erfolglosen Tests am Gerät machte ich einen Reset der Fritzbox (7390, Stecker raus, Stecker rein). Und alles läuft wieder einwandfrei…

Jetzt bin ich noch gespannt auf das Zusammenspiel von Playbar und TV (nachdem ich von meinem Vorhaben einer Kombi mit einem Beamer leider abrücken musste). Das kann ich zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

FAZIT: Mit der Produktqualität von Sonos bin ich vollkommen zufrieden. Die Erweiterbarkeit ist sehr gut und man kann von klein bis sehr umfangreich einfach skalieren. Der Support ist sehr gut. Und die Erfahrung der letzten beiden Jahre zeigt, dass auch an der Software gearbeitet wird. Insofern hoffe und erwarte ich, dass dort noch einiges an Optimierung stattfindet.

Ein wirklich nicht zu unterschätzender Vorteil von Sonos ist die relativ offene Schnittstelle, so dass dieses System recht schnell auch in andere Umgebungen eingebunden werden kann. Ich nenne hier nur beispielhaft openHAB.

Fragen und Kommentare gerne über die Kommentierfunktion unten.

Museum Brandhorst

Nach den Einstiegs-Museen MVG Museum und Kindermuseum (Seifenblasen-„Ausstellung“) hab ich heute den ersten Versuch der „richtigen“ Kunst mit den Kids probiert und wir sind ins Brandhorst gefahren.

Ich war ja zunächst etwas skeptisch, ob ich das mit allen vieren machen kann bzw. soll. Aber nachdem wir das Museum Mensch und Natur auf nächste Woche verschoben haben, und wir uns einig waren nur für etwas über eine Stunde reinzugehen, konnte nicht viel schief laufen.

Nach einem kleinen Anfangsaufreger ging dann alles ziemlich glatt. Alle vier Kinder holten sich einen Audio-Guide und konnten sich nach Eingabe einer bestimmten Nummer die verschiedenen Künstler und Werke erklären lassen. Zu meiner großen Überraschung hat das insbesondere Noah angesprochen. Auch Jona war angetan. Mit einem oder beiden werde ich wohl nochmal gesondert hinfahren und mir mehr Zeit nehmen.

Leider darf man dort nicht fotografieren. Da mir das nicht bewusst war, hatte ich die Kamera trotzdem dabei und ein bisschen verschämt und versteckt hab ich doch wenige Schnappschüsse gemacht. Diese Eindrücke findet Ihr unten.

Nächste Aktivität – Fahrrad fahren

Heute kurzfristig entschieden: Wir fahren eine Runde mit dem Rad. Da wir unseren nächsten Museumsbesuch tatsächlich wieder sonntags (also morgen) machen aber etwas unternehmen wollten, sind wir nach draußen. Das Wetter war einigermaßen stabil, ich hatte meine Rad-Navi aktualisiert und wollte die eh wieder mal ausprobieren (OsmAnd gemeinsam mit BRouter).

Nachdem der Reifendruck noch schnell erhöht wurde, konnte es schon losgehen. Ella, Jona und Ralph schwangen sich auf die Drahtesel und hatten dann leider die vorgesehene Kamera vergessen… Wir haben also heute kein Bild für Euch.

Für den Anfang hatte ich eine kurze Tour – einfache Distanz etwa 6 km – rausgesucht. Dafür ein bisschen über Hügel und Stock und Stein. Aber es hat gut geklappt, auch wenn die Kids etwas k.o. wieder daheim ankamen.
Beim nächsten Mal sind wir dann bereit für mehr :o)

Nager, Spucker & Co

Mit 10 Kindern im Bergtierpark Aying. Wir haben die Osterferien genutzt für einen netten Ausflug. Martina mit ihren 3 kids, Doris mit ihren zweien und Sonja mit den Kindern + die beste Freundin von Ella waren dabei. Es war zwar ziemlich kalt, so musste man sich trotz Sonne warm anziehen.

Neben Babyziegen- und Kaninchen-füttern gab es dort auch Wollschweine, Frischlinge, Esel, einen Auerochsen und hautnah Lamas füttern.

Die Kinder tobten sich nach dem Waldspaziergang mit Picknick beim Bungee-Trampolin aus und waren danach kaum von der riesigen Spielplatzanlage wegzukriegen.

Als Abschluss gab es zur Stärkung Pommes und Eis – wenn das mal kein toller Tag war!!!!! Am Ende hatten die Kinder einen Sonnenbrand im Gesicht…..

Na klar! Ostern!

Heute wieder mal wunderbares Wetter. Karfreitag sonnig, heute sonnig – wen interessiert da der Regentag gestern…
Aber kalt ist es trotzdem noch da draußen. Deshalb haben wir, nach einem kurzen Outdoor-Test-Spaziergang am Nachmittag entschieden, die obligatorische Osternest-Suche nach drinnen zu verlegen. Für Papa gabs wenigstens ein Stück Kuchen :o)

Nach langer Zeit der Abstinenz hab ich mal wieder zu meiner Nikon gegriffen und musste feststellen: Man kann schon aus der Übung kommen. Leider. Ich sollte also wieder mehr Zeit diesem schönen Hobby widmen.

Neue Kamera?

Gestern, bei schönstem Sonnenschein, wünschte meine Tochter einen Spaziergang zum nahegelegenen Reiterhof. Eine willkommene Gelegenheit, die ersten Outdoortests der erst einmal leihweise zur Verfügung gestellten Sony alpha 6000 zu machen.

Was soll ich sagen? Bin halt (zu) verwöhnt von meinen aktuellen Nikon D2X und D300 mit den beiden etwas besseren Zooms (24-70 f2,8 und 70-200 f2,8). Die Sony hat 24 MPix, meine beiden Oldtimer bringen das nur gemeinsam :o)
Trotzdem: Wenn man bei der Sony reinzoomt, dann habe ich bisher mehr Matsch als bei den Nikons. Allerdings sind die ersten Fotos rein mit den Automatik-Modi entstanden. Davon habe ich mich bei den DSLR schon lange verabschiedet – weil gar nicht existent 😉
Vielleicht lässt sich da bei der A6000 noch ein bisschen was rausholen.

Bei der Recherche nach anderen Linsen für die Sony (aktuell verwende ich das 16-50 f3,5-5,6) fällt bei den meisten bisher gelesenen Tests auf, dass alle Zooms recht schwache Schärfeleistungen bringen im Vergleich mit den „Großen“. Das jetzt bei mir verwendete scheint daher gar nicht so übel zu sein – was DEUTLICH besseres gibts aktuell gar nicht.

Als Immer-Dabei-Kamera ist es allerdings die bisher beste, die ich in Händen hielt. Und wenn man keinen weiteren Ausschnitt machen muss (nachträgliches Zoom-In), dann ist der Bildeindruck auch durchaus sehr aktzeptabel.
Ich teste weiter…